<!–:en–>Ukraine Sees a Phenomenon Rare for Europe – Poverty-Stricken Employees<!–:–>

The economic monopolization and appalling conditions of business development – both domestic and foreign – result in technological underdevelopment and low demand for labor. As a consequence we see a phenomenon rare for Europe – poverty-stricken employees, the magazine Correspondent writes.

The magazine has two pieces of news from the labor market – a good one and not so good one. The good news is that the German concern REWE Group has opened its 24th Billa grocery supermarket in Ukraine. The bad news is that the company offers extraordinarily low salaries – about UAH 2,000, i.e. a third lower that the average in the country.

The journalist states that the answer to the question of why the global giant does not want to pay decent salaries is obvious – there is no reason to pay more.

The companies with yearly revenue in the millions – the large grocery retail networks, agricultural giants and even transnational corporations that have settled in Ukraine – keep hundreds of thousands of low-paid employees, the magazine explains.

The main reason for the low salaries is the fact that the Ukrainians agree to almost free labor due to the shortage for jobs which results from the narrowing of business activity. According to the State Statistic Service data 70,000 companies were shut down in 2012.

The second reason is the high fiscal pressure on the social safety nets and unemployment insurance, Correspondent writes. In Ukraine these rates are two times higher than, for example, in Germany. The third reason is the low labor efficiency and technical underdevelopment of domestic companies that yield a small wage share of the products' total value.

The head of the Committee of Economists of Ukraine Andrei Novak has stated the fourth reason is the low minimum wage. “The private sector is oriented onto the official minimum salary (UAH 1,143). It is the same even at the very successful companies”, the expert states.

The magazine gives another good example: Chernovitsi Garment Factory Arnica manufactures lingerie for the demanding European women of fashion. The world-known German brand Triumph International – is the factory customer.

It is a lucky break to get into the most profitable world market, the journalist writes, but even such favorable circumstances do not promote the factory tailors’ prosperity. On the average the salary of each of the 300 employees is about UAH 2,000, i.e. a third lower than the average in the country. This troubling situation is widespread in Ukraine. At the better part of the large and huge companies, the salary of the employees is extremely low despite the fact that the employers get a very good profit. For example, Lugansk company Alfa which supplies the automobile filters to Germany, USA, Poland, and South Korea pays its employees about UAH 1,800 a month.

The personnel of the grocery retail network ATB-Market is in the same situation. Despite the rapid growth (the network turnover in 2007 was USD 880,000,000 and in 2012 – over USD 2,200,000,000) the network offers its employees a salary of UAH 1,700 a month. As to what does not allow the companies to pay their employees more and how the corruption and fiscal pressure affect the companies’ opportunities, read the article in the new magazine Correspondent No 2 issued on January 18, 2013.

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&amp;lt;!–:en–&amp;gt;A work day at Zfort Group — a top IT company &amp;lt;!–:–&amp;gt;&amp;lt;!–:de–&amp;gt;Ein Arbeitstag bei Zfort Group, einem der besten IT Unternehmen weltweit&amp;lt;!–:–&amp;gt;

Dieses Video gibt einen Einblick hinter die Kulissen des IT Unternehmens Zfort Group. Der Clip zeigt genau das, was Zfort ausmacht, nämlich Dynamik, höchste Qualität, positive Energie und Arbeitsklima,

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Innovatin und Wettbewerbsfähigkeit und last but not least: Fun

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&lt;!–:en–&gt;English language enclave in Leipzig: Lingustika GmbH&lt;!–:–&gt;&lt;!–:de–&gt;Lingustika GmbH: Eine englischsprachige Enklave in Leipzig &lt;!–:–&gt;

Es gibt eine ganze Reihe von internationalen Unternehmen in Leipzig und eines von ihnen ist etwas ganz Besonders, weil seine Gründer und Mitarbeiter allesamt englische Muttersprachler aus 3 verschiedenen Ländern sind: Matthew Smith aus Australien, Ralf Messmann aus Ireland und Kevin Bell aus den USA. Bei Lingustika wird also die meiste Zeit englisch gesprochen, wobei alle Lingustika Mitarbeiter und Geschäftsführer auch perfekt detusch sprechen.

Ralf Messmann ist zweisprachig aufgewachsen und hat als Kind sowohl in Dublin auch als in Deutschland gelebt. Matthew Smith hat mehrere Jahre als Führungskraft bei einem amerikanischen Chemiekonzern in Leipzig gearbeitet und Kevin Bell ist ein Ingeneur und Englischsprachtrainer aus den USA.

Lingustika hilft deutschen Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen international, vor allem in den USA zu vermarkten. Dazu bietet Lingustika unter anderem einen einmaligen Service an: Unternehmen oder Geschäftsleute können eine Geschäftsreise buchen, die als Paket eine Reihe von Vorteilen enthält: Sie fliegen für 8 Tage nach New York City, wo Sie sich mit potenziellen Geschäftspartnern bzw. Kunden treffen. Außerdem bekommen Sie mit dem Lingustika Geschäftsreise Paket die Möglichkeit, Ihr Englisch gezielt und intensiv zu verbessern und sogar mit Amerikanern in den USA Ski zu fahren.

Natürlich bereitet Sie das Lingustika Team intensiv auf Ihre USA Geschäftsreise vor: Sie können einen Englischkurs buchen, bei dem Sie sich vor allem auf Ihre konkrete berufliche bzw. geschäftliche Situation konzentrieren.1Z0-144

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<!–:en–>Interview with Dirk Feiertag, Candidate for Mayor of Leipzig <!–:–><!–:de–>Interview mit Dirk Feiertag, Oberbürgermeister Kandidat der Stadt Leipzig<!–:–><!–:ru–>Interview with Dirk Feiertag, Candidate for Mayor of Leipzig <!–:–>

„Ich will kein Moralapostel sein“

Der Rechtsanwalt Dirk Feiertag, 33, will am 27. Januar 2013 Leipzigs Oberbürgermeister werden. Im Interview spricht der parteilose Kandidat über Betrug an den Hartz-IV-Empfängern, den fahrscheinlosen Nahverkehr und seine Chancen, die Wahl zu gewinnen.

English-Team:

Herr Feiertag, wenn Sie die Wahl gewinnen, wären Sie der jüngste Leipziger Oberbürgermeister seit der Wiedervereinigung. Haben Sie nicht Angst, dass man Sie nicht ernst nimmt?

Dirk Feiertag:

Absolut nicht. Ich habe mein Handwerkzeug gelernt. Ich bin Jurist und kenne mich aus, wie die Verwaltung rechtlich zu funktionieren hat. Der andere Punkt ist: Ich bin schon seit sehr vielen Jahren politisch aktiv. Ich weiß, wie man gut in einer großen Gruppe zusammenarbeitet.

English-Team:

Welche Eigenschaften muss ein Stadtoberhaupt mitbringen?

Dirk Feiertag:

Der Oberbürgermeister sollte Ahnung von der Verwaltung haben, bürgernah sein und darauf achten, dass die Verwaltung rechtmäßig handelt.

English-Team:

Sie betonen immer wieder, dass Sie kein Teil des „Leipziger Klüngels“ werden wollen. Glauben Sie nicht, dass das früher oder später doch passiert?

Dirk Feiertag:

Ich bin seit meinem 13. Lebensjahr politisch aktiv. Groß geworden bin ich in der Jugendumweltbewegung. Ich habe mir auch ganz bewusst meinen Beruf Rechtsanwalt ausgesucht, um gegen rechtswidriges Handeln der Verwaltung, für mehr soziales Engagement des Staates, für ein ökologischeres Zusammenleben zu kämpfen. Und ich bin in all den Jahren diesen Grundsätzen treu geblieben – und werde das sicher auch als Oberbürgermeister.

English-Team:

Wann haben Sie die Entscheidung getroffen, zu kandidieren?

Dirk Feiertag:

Ich habe mich in den letzten Jahren zunehmend über die Stadtverwaltung geärgert. Ich habe gesehen, dass nicht nur einzeln rechtsfehlerhaft gehandelt wird, sondern großflächig. Beispielsweise bei den Kosten der Unterkunft für die Hartz-IV-Bezieher. Da wird hinter vorgehaltener Hand recht offen formuliert, dass es günstiger ist, Rechtsanwälte zu bezahlen, die den wenigen ALG-II-Empfängern, die bereit sind zu klagen, zu ihrem Recht verhelfen. Der Großteil der Hartz-IV-Bezieher traut sich das allerdings nicht, bekommt daher weniger Geld für die Miete und muss das aus dem schmalen Regelsatz selbst bezahlen. Das ist für die Stadt eine lohnenswerte Einsparung. Und das kann nicht sein.

English-Team:

Eine Ihrer Wahlkampfthesen lautet: Die Stadtverwaltung muss transparenter werden. Ein schönes Schlagwort, aber wie soll diese Forderung umgesetzt werden?

Dirk Feiertag:

Transparenz bedeutet, dass jeder Bürger die Möglichkeit haben muss, zur Stadtverwaltung zu gehen und zu sagen: Hierüber möchte ich informiert werden. Die Stadtverwaltung muss dem Bürger dann sagen, wieso sie in einem konkreten Fall so entschieden hat und ihn in die Verwaltungsakten schauen lassen. Nur wer sich umfassend informieren kann, kann sich als Bürger beteiligen.

English-Team:

Ist nicht eher eine allgemeine Politikverdrossenheit dafür verantwortlich, dass sich nur wenige Menschen für Kommunalpolitik interessieren?

Dirk Feiertag:

Politikverdrossenheit entsteht dadurch, dass die Menschen denken: Wir können doch sowieso nichts ändern. Das was die Stadt Leipzig bisher unter Bürgerbeteiligung verstanden hat, ist eigentlich eine PR-Kampagne. Es muss künftig richtige Bürgerbeteiligungsforen geben, in denen die Menschen merken, dass man wirklich miteinander redet. Wenn man den Bürger ernst nimmt und er merkt, dass seine Verbesserungsvorschläge umgesetzt werden, dann fördert das das Interesse an der Politik.

English-Team:

Sie wollen die Fahrscheine im öffentlichen Nahverkehr abschaffen. Wie soll das finanziert werden?

Dirk Feiertag:

Ich fordere den fahrscheinlosen, nicht den kostenlosen öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Diesen, wie das jetzt passiert, teilweise mit Fahrscheinen gegen zu finanzieren, kostet am Ende mehr als ihn fahrscheinlos zu gestalten. Das Ganze würde finanziert werden über Beiträge der Leipziger und Leipziger Unternehmen, die von einem fahrscheinlosen ÖPNV profitieren, und über die Abgaben der Touristen. Das heißt, wir finanzieren den Nahverkehr nur anders, über eine Art Gebühr.

English-Team:

Welche Vorteile hätte das für die Stadt?

Es wäre sehr innovativ. Leipzig wäre damit ein Leuchtturm in Europa und das würde die Bekanntheit der Stadt verbessern. Man bräuchte keine Ticketautomaten, keine Kontrolleure, keinen Fahrkartenvertrieb. Effektiv spart man Geld ein und erhöht gleichzeitig den Komfort. Dann würden auch mehr Menschen umsteigen –vom klimaschädlichen Auto auf die Bahn.

English-Team:

Viele Autofahrer werden Sie von dieser Idee nicht begeistern können.

Dirk Feiertag:

Ich will auch kein Moralapostel sein. Ich hab ein Fahrrad, ich gehe gerne zu Fuß, ich fahre viel mit dem ÖPNV, aber ich habe auch ein Auto. Jeder Mensch muss selbst für sich entscheiden, was günstig ist. Dafür werbe ich auch – für ein Miteinander der verschiedenen Verkehrsteilnehmer und nicht für ein Gegeneinander.

English-Team:

Themawechsel: In Leipzig leben 40.000 Migranten. Was wollen Sie für diese Bevölkerungsgruppe tun, wenn Sie Oberbürgermeister sind?

Die Interessen dieser Gruppe sollten mehr Gehör finden. Menschen, die einen Migrationshintergrund haben, werden beim Jobcenter in Leipzig häufig schlechter behandelt. Das weiß ich aus meiner Arbeit als Sozialrechtsanwalt. Gegen diese Diskriminierung, die es auch in der Verwaltung immer noch gibt, möchte ich vorgehen. Wenn Sie an die Menschen denken, die als Flüchtlinge nach Deutschland kommen: Die Lebenssituation in den Flüchtlingsheimen ist nach meinem Dafürhalten menschenunwürdig. Ich setze mich dafür ein, dass wir so gut wie alle Flüchtlinge in normalen Wohnungen unterbringen.

English-Team:

Immer mehr ausländische Unternehmen wie der Konzern Amazon haben sich in Leipzig angesiedelt. Wollen Sie künftig mehr Anreize für internationale Firmen schaffen?

Dirk Feiertag:

Ich werde mich vor allem für die Stärkung des Mittelstandes einsetzen, weil er eine starke Verwurzelung mit Leipzig zeigt. Zu solchen internationalen Firmen wie Amazon habe ich ein sehr ambivalentes Verhältnis. Mir geht es darum, ein soziale und ökologische Stadtentwicklung zu erreichen. Und das betrifft auch die Jobs. Als Anwalt erlebe ich gerade was die Amazon-Jobs angeht, dass es sich hier um Niedrigstlöhne handelt. Viele Amazon-Mitarbeiter sind ergänzende Hartz-IV-Empfänger und das ist für mich sozial nicht nachhaltig. Ich werde mich als Oberbürgermeister auch dafür einsetzen, dass die Stadt Amazon nicht kofinanziert.

English-Team:

Das heißt, solchen großen Konzernen stehen sie skeptisch gegenüber?

Dirk Feiertag:

Wenn sie zu fairen Bedingungen produzieren lassen, dann freue ich mich natürlich. Ich stelle mich dagegen, mit Geschenken – sei es eine Befreiung von der Stellplatzabgabe oder der kostengünstigen zur Verfügung-Stellung von Gewerbeflächen – solche Firmen zu hofieren, die dann nach ein, zwei Jahren selbst Konkurs gehen oder in das nächste Land abwandern.

English-Team:

Apropos Abwandern: Gerade junge Leute verlassen Leipzig häufig, weil sie in den westlichen Bundesländern einen Job bekommen. Wie wollen Sie hier gegensteuern?

Was die Stadt Leipzig mehr machen kann, ist zum Beispiel auf Absolventen der Hochschulen – gerade im Technikbereich – zuzugehen und zu sagen: Habt ihr nicht Lust, hier in Leipzig zu bleiben. Wir bieten euch die Vermittlung von Kooperationspartnern an, gerade was die Existenzgründung angeht. Man kann auch hier in Leipzig erfolgreich neue Unternehmen gründen.

English-Team:

Zum Schluss Hand aufs Herz: Haben Sie als parteiloser Kandidat wirklich eine Chance die Wahl zu gewinnen?

Dirk Feiertag:

In der Stadt Markranstädt, direkt vor den Toren Leipzigs, hat es ein parteiunabhängiger Kandidat erst vor wenigen Wochen geschafft, die Oberbürgermeisterwahlen zu gewinnen. Und das ist nicht nur ein Einzelfall. Gerade in Ostdeutschland ist ein großer Teil der Bürgermeisterkandidaten mittlerweile frei gewählt. Viele Bürger haben die Nase voll von Parteien und wollen endlich sachorientierte Politik. Und das geht mit einem parteiunabhängigen Kandidaten um einiges besser. Von daher schätze ich meine Chancen als sehr positiv ein.

Das Interview führte Gina Apitz für English-Team